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Kinzigtaeler Jakobusweg
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3. Etappe:  Wolfach - Haslach (rd. 17 km)


 
Von Wolfach über Hausach und Mühlenbach nach Haslach


Gegenüber dem Wolfacher Rathaus (263m) folgen wir durch die Kirchgasse über den Gassensteg dem Jakobusweg, der bis hinauf zum „Käppele“ zusammen mit dem Großen Hansjakobweg (schwarzer Hut auf weißem Grund) verläuft. Nachdem wir die Brücke über die Wolf hinter uns haben, heißt es wieder bergauf zunächst zum Ehrenmal und dann weiter auf dem Hofeckleweg. Links erinnert eine Gedenkstätte an Opfer der Nationalsozialisten. Ein Serpentinenpfad führt dann hinauf zur Höhe über dem Hapbachtal mit schönen Ausblicken auf das Kinzig-und Wolftal mit den Ruinen der Stammburg der Herren von Wolva. Vorbei am „Weißen Kreuz“ (rd.500m) gelangen wir zum einladenden Gasthaus „Käppelehof“ mit seinem Wallfahrtsheiligtum,der Wendelinus-Kapelle.

Ein bequemer Holzabfuhrweg bringt uns dann nach Hausach,“Der Stadt unter der Burg“ (240m). Die alte Eisenbahnerstadt ist nicht nur eine „Schul-“, sondern auch eine „Industriestadt“. Die Burg wurde etwa um 1230 erbaut und ist seit 1643 Ruine. (Vom Bahnhof aus besteht eine Rückfahrmöglichkeit nach Wolfach). Nach der Unterstadt nimmt uns der Dietersbachweg auf, der rechts vom fürstenbergischen Scharfrichterhaus gesäumt wird. Bald grüßt uns die aus dem 11.Jahrhundert stammende Dorfkirche als ein Kunstjuwel ersten Ranges mit wertvollen Fresken /Jüngstes Gericht).

Am Friedhof vorbei heißt es wieder bergauf zu steigen bis auf die Höhe des Oberen Sulzbachs(460m), wo im obersten Hof der „Mathes“, ein Bauernoriginal, beheimatet war. Dem aussichtsreichen Hangweg folgen wir bis zum „Bannnstein“ (520m). Dort biegen wir links ab hinunter nach Mühlenbach (260m). In der dortigen Kirche sind zwei Jakobusdarstellungen und an der Kirchemauer zwei Grabsteine zu sehen, die auf die Jakobusverehrung vom „Guten Tod“ hinweisen wollen.

Jetzt verlassen wir das brauchtumsfreudige Dorf und wandern talabwärts in Richtung Haslach. Der idyllisch gelegene Waldsee mit seiner Einkehrmöglichkeit lockt zum frohen Verweilen. Dann rufen uns schon die beiden Kirchtürme von Haslach ein herzliches Willkommen zu. In der „Hansjakobstadt“ wurde der bedeutendste Schwarzwälder Volksschriftsteller geboren. Deshalb erinnert vieles im Städtchen an diesen Heinrich Hansjakob, der auf seinem Alterssitz , dem „Freihof“, 1916 das Zeitliche segnete.
Das gastfreundliche Haslach (220m) mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten verdient einen ausgiebigen Aufenthalt.

Umfassende Informationen durch den Wanderführer von Kurt Klein "Der Kinzigtäler Jakobusweg" / Ernst Kaufmann Verlag, Lahr
 

 
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