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Kinzigtaeler Jakobusweg
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4. Etappe:  Haslach - Zell am Hamersbach (rd. 16 km)


 
Von der Kinzig ins Harmersbachtal

Vom Haslacher Rathaus (220 M) mit der zum Markt erweiterten Hauptstraße führt uns die Muschel hin zum Bahnhof. Überquerung der B33 durch die Unterführung über die Kinzigbrücke an das rechte Kinzigufer. Für eine gute halbe Stunde ist uns die Kinzig mit Ihren munteren Fluten eine liebenswerte Begleiterin.
 
Rechts unseres Weges liegen die Ortschaften Schnellingen und Bollenbach. Kurz vor dem Steg verlassen wir den Kinzigdamm (links liegt Steinach), unterqueren rechts die Autostraße und streben gleich links ab, dem nahegelegenen Wald zu. Nun aber heißt es die "Hühner satteln" und den Berg hinauf einen steilen Holzabfuhrweg hoch und dann auf einem schmalen Serpentinenweg weiter.
 
Wir erreichen dann das "Weberkreuz" (410 Mtr.), das ein wenig verdeckt am Wegrand in der Fichtenschonung liegt. Was hat sich hier zugetragen? Nachzulesen im Büchlein von Kurt Klein, "Kinzigtäler Jakobusweg".
 
Es geht nun weiter bergauf in Richtung Katzenstein. Doch bald biegen wir rechts ab und genießen bei der freien Stelle einen weiten Blick ins hinter uns liegende Kinzigtal von Haslach bis nach Mühlenbach.
 
Vorbei geht`s beim "Heizenbauern Kreuz". Hier ganz in der Nähe war in früheren Zeiten eines der ältesten Bergbaugebiete des Schwarzwaldes. Auf dem Dierlesberger Hof -rechts unten- lebte einst das von Jansjakob beschriebene Knechts- und Bauernoriginal "Martin der Knecht", später auch als "Bankier von Welschbollenbach" in die Heimatgeschichte eingegangen.
 
Wir erreichen nun den höchsten Punkt des Aufstiegs. Nun geht es wieder leicht bergab bis zur Oberentersbacher Hütte, ein Refugio, das mit seinem munteren Brunnen zum Verweilen einlädt. Leichter Anstieg nochmals bis zur Kammlinie zwischen Fischerbach und Oberentersbach.
 
Nun tritt der Wald zurück und wir erkennen zu unserer Linken im Hintergrund den burggekrönten Kegel mit dem Hohengeroldseck. Die Fahne der "Geroldsecker" ist nahezu identisch mit dem katalanischen Banner (gelb u. rot gestreift). Nicht zu verwechseln mit der spanischen die rot/gelb/rot ist, oder der spiegelbildichen Baden Fahne gelb/rot/gelb.
 
Wir kommen nun zur "Eck", ein Fleckchen Paradies mit herrlicher Aussicht. Gleich stehen wir auf dem "Kohlplatz" auf dem noch bis 1935 ein Kohlmeiler stand, um die Laubhölzer in die begehrte Holzkohle zu verwandeln.
 
Nun geht es unaufhörlich bergab, hin zur Scharte der Paßhöhe des Löcherbergwasen. Vorne erkennen wir dann auch bereits den Hambach von Unterharmersbach. Wir kommen zum "Buchenwald-Hof" wo früher der "Hermsbur" einst als "Bauernfürst" residierte. Nun führt der Weg hinuter zwischen gepflegten Wiesen und Obstbäumen.
 
An dieser Stelle ein besonderer Hinweis auf Spezialitäten des Tales: "Chriesiwasser" / "Zibärtle-Schnaps" / "Obstler" / "Roßler/Tobi". Viele Reiseschriftsteller haben darauf hingewiesen, man möge bei der Jakobuswallfahrt nicht die "K`s" übersehen, die da neben Kunst, Kultur, Kirchen, Klöster und Kapellen eben auch Küche und Keller bedeuten.
 
Zunächst aber noch vollends ins Tal hinuter. Vorbei an einer alten, ausgedienten Lokomotive. Durch das Neubaugebiet nun über den Bahnkörper und unmittelbar danach stehen wir direkt vor der Zeller Wallfahrtskirche, am Ende unserer heutigen Tagesetappe.
 
Umfassende Informationen durch den Wanderführer von Kurt Klein "Der Kinzigtäler Jakobusweg" / Ernst Kaufmann Verlag, Lahr

 
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