Jakobusbücher gibt es beim Spezialisten für den Jakobspilger - Verlag Zentgraf
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Kinzigtaeler Jakobusweg
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6. Etappe:  Gengenbach - Schutterwald (rd. 15 km)

Entlang der Kinzig in die Rheinebene

Vom Gengenbacher Rathaus (172 m) aus ver- lassen wir das liebenswürdige Städtchen in Richtung Westen. Wir wandern durch die Haupt- strasse, am Niggelturm vorbei bis wir auf die Friedrichstrasse stoßen. Dort biegen wir scharf links ab und unterqueren die Bahnlinie. Auf der anderen Seite der Unterführung läuft der Weg parallel zur Bahn. Ca. 100 Meter weiter erreichen wir die Pappenfabrik Koehler, wo wir nach links abbiegen, um dann durch die Grünstrasse den Kinzigdamm zu erreichen und rechts der Kinzig weiter nach Westen zu wandern.
 
Auf der anderen Kinzigseite eröffnet sich das Bermersbacher Tal, an dessen Hängen der bekannte „Bermersbacher Rote“ gedeiht. Auf der selben Seite – etwas weiter liegt der schöne Ort Berghaupten mit der St. Georgs-Kirche. Rechts von uns breiten sich die umfangreichen Produktionsstätten der Hukla-Werke aus.

Weiter Flußabwärts, wenn wir rechts zum Gebirge hinüber schauen, erblicken wir die Häuser von Ohlsbach, die sich um das sandsteinerne Gotteshaus scharen, überragt vom Hohen Horn. Schon erspähen wir halbrechts die Zinnen des Ortenberger Schlosses, dem wir uns langsam aber stetig nähern. Dort, wo ein kleines Brücklein (rechts) über einen Entwässerungsgraben führt, kann der genaue Beobachter aus den Obsthainen das Pyramidendach des Peter- und Paul-Kirchleins entdecken, das schützend vor dem Reichenbacher Tal steht.

An dieser Stelle besteht die Möglichkeit, einen lohnenswerten Abstecher zum Ohlsbacher Sole-Mineralbrunnen zu machen. Dazu verlassen wir den Kinzigdamm, gehen über die kleine Brücke, durch Felder und Obstwiesen und erreichen nach ca. 500 m die Mineralbrunnenanlage (hochkonzentriertes Natrium/Chlorid-Wasser mit 15.4 ° Austrittstemperatur). Das Wassertretbecken und das Armbad bieten besonders an heißen Tagen herrliche Erfrischungsmöglichkeiten. Nachdem die Fußsohlen abgekühlt sind, wandern wir weiter Richtung Westen, wo wir nach ca. 20 Minuten den Kinzigdamm wieder erreichen.

Wenn die Kinzig nach einer sanften Krümmung im geraden Verlauf in Richtung Offenburg fließt, erhebt sich hinter der Ortenberger Brücke der barocke Turm der Offenburger Heilig-Kreuz-Kirche, als der einstigen Mutterkirche des Umlands.

Während zur linken Hand die Vorberge um Zunsweier allmählich zurücktreten, grüßt von dem nahen Bergrücken rechts Schloß Ortenberg zu uns herab. Kurz vor der Ortenberger Kinzigbrücke verlassen wir den Damm und laufen zunächst direkt auf das Ortenberger Schloß zu, das zum Grüßen nahe jenseits der Bahnlinie (163 m) aus den Reben aufragt. Unser Weg führt um die Sportanlage der Ortenberger herum, dann am Bahndamm entlang unter der Brücke der stark befahrenen Verbindungsstrasse zwischen Ortenberg und Zunsweier hindurch , den nächsten Weg nach links und  wieder auf den Kinzigdamm.

Hinter dem jenseitigen Kinzigdamm erstreckt sich Elgersweier. Der Turm der St.Markus-Kirche mag uns ins Gedächtnis rufen, dass der Evangelist Markus ebenfalls ein Apostelfreund zu unserem Jakobus gewesen ist.

In großem Bogen geleitet uns der Damm zum Großen Deich mit seinem mächtigen Stauwehr, wo wir nach ca. 2 Stunden Wanderzeit evtl. eine Verschnaufpause einlegen können (Gaststätte z. Großen Deich z.Zt. nicht bewirtet).

Wenige Meter vom Großen Deich entfernt begeben wir uns links über den Steg auf die andere Seite der Kinzig, um dann auf dem dortigen Damm weiter dem Fluss zu folgen. Vorbei am Freibad Gifizsee erreichen wir die Kurt-Schumacher-Brücke, die über die Kinzig führt. Vor der Brücke biegen wir jetzt links ab, unterqueren die Schnellstrasse und gehen wieder auf den Damm bis zur Eisenbahnbrücke.

Hier verlassen wir endgültig den Kinzigdamm und gehen in Richtung Westen an der Bahnlinie entlang durch die Stadtteile Uffhofen und Hildboltsweier, wo wir beim Gasthaus Feldschlößle (Einkehrmöglichkeit) die Rheintalbahn unterqueren und in Richtung dem neu erbauten Stadtteil Kreuzschlag den Stadtwald erreichen . Wir nehmen einen letzten Blick rückwärts auf die Silhouette der großen Kreisstadt Offenburg.

Von nun an geht es durch den schattigen Auwald in Richtung St.Jakobus-Kirche in Schutterwald, dem Ende unserer heutigen Tagesetappe. Den Pilgerstempel erhalten Sie bei Frau Rosa Wurth, Hauptstr. 40, Tel. 0781/67025. Das Haus von Frau Wurth befindet sich schräg gegenüber der Pfarrkirche in östlicher Richtung (Marienapotheke).

Umfassende Informationen durch den Wanderführer von Kurt Klein "Der Kinzigtäler Jakobusweg" / Ernst Kaufmann Verlag, Lahr

 
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